Die zweite Quartalsauswertung 2026 zeigt: Österreichs Gemeinden und Bezirke blicken weiterhin differenziert auf die Europäische Union. Auch die persönliche Einschätzung der befragten Bürgermeister:innen und Bezirksvorsteher:innen fällt erneut deutlich positiver aus als die von letzteren vermutete Stimmung in der Bevölkerung. Gleichzeitig hellt sich auch jene vermutete öffentliche Stimmung im Vergleich zu Q1 sichtbar auf. Quartal 2 bringt neue Schwerpunkte in den Vordergrund: bewusste Falschinformation auf Gemeindeebene, geopolitische Handlungsfähigkeit Europas, Energie und Inflation, künstliche Intelligenz sowie die praktische Nutzung von EU-Förderungen. Es besteht ein klarer Wunsch nach verständlicher Information, weniger Bürokratie und einer EU, die nach außen geschlossener und vor Ort greifbarer auftritt.
Ergebnisse
Hier folgen die Ergebnisse:
Umfrage Q2/26 - Ergebnisse
Umfrage Q1/26 - Ergebnisse
Die erste Quartalsauswertung 2026 zeichnet ein klares Bild: Österreichs Gemeinden und Bezirke blicken differenziert, aber keineswegs distanziert auf die Europäische Union. Die persönliche Einschätzung fällt meist positiver aus als die vermutete Stimmung in der Bevölkerung. Gleichzeitig zeigt die Umfrage deutlichen Handlungsbedarf bei Information, kommunaler Einbindung und beim Abbau bürokratischer Hürden. Besonders stark prägen Sicherheit und Verteidigung, wirtschaftliche Stabilität sowie Bürokratieabbau die Erwartungen der Befragten.